ACTIVITIES

ACTIVITIES 2018-04-05T08:28:59+00:00

Aktuelle Projekte

2018-04-04T10:16:45+00:00

Kulturelle Brücken: Begegnungen mit syrischen Flüchtlingen
Menschen anderer Kulturen lernen Deutschland kennen. Durch die persönlichen Begegnungen mit jungen syrischen Studenten unterstützen wir gegenseitiges Verstehen. Die Studenten werden u.a. zu den Schlossfestspielen eingeladen. Initiator und Motor dieser Initiative ist Pastpräsident Dr. Bernhard Wahl in Zusammenarbeit mit …

Langzeit Projekte

Dauer-Activities Lions Club Heidelberg

2018-04-04T10:16:45+00:00

Stipendium für deutsch-italienischen Austausch
Gemeinsam mit unserem Jumelage Club Bologna San Lazzaro bieten wir ein Stipendium für Nachwuchswissenschaftler an, die sich mit deutsch-italienischen Beziehungen in Kultur und Geschichte beschäftigen. Den Stipendiaten soll damit ein zeitweiliger Aufenthalt in dem jeweils anderen Land ermöglicht werden.

Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt gemeinsam durch die beiden Clubs, wobei das Vorschlagsrecht jeweils wechselt. Das Stipendium wird seit 1996 regelmäßig vergeben.

2018-04-04T10:16:45+00:00

Club-Geige
Seit 1983 stellt unser Club herausragenden jungen Musikern für einen Zeitraum von einigen Jahren eine hochwertige Geige zur Verfügung, damit sie ihre Fähigkeiten entwickeln und mit einem entsprechenden Instrument an Wettbewerben teilnehmen können.  Die Geige wurde speziell für diesen Zweck angeschafft. Die Nutzung ist für die jungen Musiker kostenlos.

Die Auswahl der „Stipendiaten“ erfolgt durch Mitglieder unseres Clubs in Zusammenarbeit mit externen Experten.

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ST. HEDWIG PFLEGEHEIMAT – ein Stück Club-Geschichte

Seit 1972 unterstützt unser Club das Altenheim / Pflegeheimat St Hedwig in Heidelberg. Im Mittelpunkt stehen regelmäßige Veranstaltungen für die Heimbewohner. Viele von Ihnen haben kaum mehr Kontakte zu Verwandten und Freunden außerhalb des Heims. Die gemeinsamen Nachmittage mit Kuchen, Musik und Spiel sind deshalb eine höchst willkommene Ergänzung der sonstigen Aktivitäten des Hauses.

Zusätzlich organisieren wir jährlich einen Ausflug für das Pflegepersonal und unterstützen das Heim gelegentlich bei der Beschaffung sinnvoller Einrichtungen. Siehe auch das Pilotprojekt „Musiktherapie“.

Auszüge aus dem Bericht von LF Dr. Franz Kuhn, der Beauftragte für diese Activity:

Die Tradition einer sozialen Aktivität für Menschen im Altenheim hat Lionsfreund Dr. Carl Ludwig Nottebohm († 1997) im Jahr 1972 begründet. Ziel war und ist es die Arbeit der Ordensschwestern im Alten- und Pflegeheim St. Hedwig zu unterstützen. Heute leisten sie diesen Dienst zusammen mit ca. 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 40 bis 45 Ehrenamtlichen.

Grundidee für das Projekt war es, für alle Bewohner des Heims wird in deren Geburtstagsmonat eine gemeinsame Feier ausgerichtet. Zusätzlich unternehmen die Ordensschwestern ein Ausflug gemeinsam mit Clubmitgliedern Lions Club Heidelberg einen Ausflug.

Die praktische Ausführung der monatlichen Geburtstagsfeiern liegt seit Jahrzehnten in Händen von Frau Versen (Vorbereitung, Blumen und Geschenke), LF Otten (musikalische Gestaltung, Geigenspiel begleitet am Klavier von Frau Müller, seit 2007 Herr Carolus) und LF Frank, seit Herbst 2007 LF Kuhn (Leitung der Feier und Wortbeiträge mit Erzählungen, Anekdoten, Gedichten etc.).

Den eigentlichen Dienst, nämlich die Betreuung von Heimbewohnern während der Feier, leisten neben den Schwestern Lions-Damen (in letzten Jahren Frau Stindl, Frau Siebke, Frau Mußgnug, Frau Kubli, Frau Jung, Frau Kuhn).

Jahrzehntelang hat Dr. Inge Frese die jährlichen Ausflüge mit den Ordensschwestern vorbereitet und gestaltet. Sie finden meistens im Monat Mai statt und haben zum Ziel, ihnen den Besuch kultureller Sehenswürdigkeit und /oder Spaziergänge in landschaftlich schönen Gegenden der näheren Umgebung zu ermöglichen. In der Regel war eine Maiandacht in einer Kapelle oder einer Kirche mit einbezogen. Diese Ausflüge wurden in den letzten Jahren von Frau Frese in Zusammenarbeit mit Herrn Lichtenberger, dem langjährigen Heimleiter, vorbereitet und durchgeführt. (Beispiele: Mittelburg Neckarsteinach, Marien-Wallfahrtskirche Kloster Waghäusel, Klosterkirche Lobenfeld aus der Stauferzeit und Geistliches Zentrum, Die Wallfahrtskapelle „Sieben Schmerzen Mariens“ auf der Spitze des 247 Meter hohen Letzenberg am Ort Malsch bei Wiesloch, Besuch der Jesuitenkirche Mannheim zum 250 jährigen Jubiläum; Besuch und Führung auf dem Flughafens Frankfurt). Ein gemeinsames Abendessen gibt am Abend Gelegenheit zu Gesprächen und dem Austausch von Erfahrungen, wie Menschen in dieser Lebenssituation in einem Heim ein lebenswürdiges Dasein ermöglicht werden kann.

Während der langen Zeit der Aktivität für St. Hedwig hat die Einrichtung einen Wandel durchgemacht: Sie wurde von einem Altenheim mit wenigen Pflegefällen zu einem Alten-Pflegeheim (der neue Name „Pflegeheimat“ signalisiert das!), in dem nur ein kleinerer Teil der Bewohner noch in der Lage ist, wach, bewusst und aktiv an den Geburtstagsfeiern teilzunehmen. Die Zahl derer, die an Geburtstagsfeiern mit voller geistiger Kraft teilnehmen können, ist kleiner geworden. Deswegen werden solche Feiern manchmal nur noch alle zwei Monate durchgeführt.

Der Großteil der Dienst und Pflege in St. Hedwig liegt inzwischen in den Händen von über 100 Pflegekräften und Mitarbeitern. Dies hat den Anstoß dafür gegeben, das traditionsreiche wichtige soziale Projekt des Lions Club Heidelberg auszuweiten auf den gesamten Personenkreis der Menschen, die diesen für unsere Gesellschaft immer wichtiger werdenden Dienst an gebrechlichen und pflegebedürftigen Menschen leisten. Für sie richtet der Lions Club Heidelberg eine Weihnachtsfeier aus und übergibt ein Geschenk. Durch diese Geste soll der Wert der in der Gesellschaft oft zu wenig beachteten und zu schlecht entlohnten Arbeit der Plfegekräfte eine anerkennende Wertschätzung erfahren.

Der LIONS CLUB HEIDELBERG steht in einer weltweiten Gemeinschaft, die sich den Dienst am Mitmenschen zum Ziel gesetzt hat. In diesem Sinn hat der LIONS CLUB HEIDELBERG eine Patenschaft für die Alten- und Pflegeeinrichtung ST. HEDWIG übernommen. Zu Weihnachten 2011 möchten wir Ihnen und allen dort Tätigen danken für Ihre Einsatzbereitschaft und Ihre tatkräftige Hilfe im Dienst für Menschen, die auf Ihre Unterstützung angewiesen sind. Unser Geschenk soll für Sie ein kleines Zeichen der Anerkennung für Ihre sicher nicht leichten Arbeit sein. Ein Geschenk kann nie der Gegenwert Ihres persönlichen Einsatzes sein. Sie bringen sich als ganzer Mensch mit Kopf und Herz und Hand ein und verschließen sich nicht der Bedürftigkeit der Ihnen anvertrauen Menschen, sondern Sie öffnen sich für deren Sorgen und Nöte. Effata (von aramäisch hephatach, „Öffne dich!“) ist ein Wort Jesu im Evangelium des Markus (7,31-37): Jesus berührt den Gehörlosen, sprach Effata und sogleich öffneten sich seine Ohren. Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Helferinnen und Ehrenamtliche, brauchen nicht erst dazu aufgefordert werden, sich für andere selbstlos einzusetzen. Damit verwirklichen Sie im besten Sinn christliche Nächstenliebe.

Effata ist auch der Name für Fair-Trade- Seit 2010 ist die Caritas Offenburg gemeinnützige GmbH der neue Träger der Einrichtung. Die Personen der neuen Leitung sind: Herr Gabriel Seckinger, Geschäftsführer der Caritas, und Frau Astrid Liberka, Heimleiterin der Pflegeheimat St. Hedwig. Für ihre Arbeit wünschen wir Segen und Gelingen.

Pilotprojekte

Kunst als ein Ansatz zur Persönlichkeitsbildung.  Im Herbst 2012 förderten wir ein Projekt der Albert-Schweizer-Schule im Pfaffengrund mit der Mannheimer Kunsthalle. Zweitklässler hatten die Möglichkeit, sich über mehrere Tage aktiv mit Gemälden und Skulpturen zu befassen.

Wie lässt sich die Gewalt an Grund- und Hauptschulen verringern? Eine Diskussion mit den Verantwortlichen der Stadt führte zu einem Pilotprojekt an einer Heidelberger Problemschule, bei dem unser Club den Einsatz von zusätzlichen Sozialarbeitern und die methodische Evaluierung finanziert und mit organisiert hat. Das Projekt zeigte sehr positive Wirkung. Nach zwei Jahren hat die Stadt den Betreuungsansatz für alle Schulen übernommen.

Auch hochbegabte Kinder können zu Problemfällen werden, wenn sie nicht genügend gefordert und gefördert werden. Unser Club hat deshalb ab 2006 an der Entwicklung des Konzeptes der Kinderakademie maßgeblich sowohl inhaltlich als auch finanziell mitgewirkt und sich insbesondere um die wissenschaftliche Begleitung dieses innovativen Konzeptes gekümmert. 2010 hat die Hector-Stiftung die Trägerschaft übernommen und damit unserem Pilotvorhaben eine dauerhafte Basis gegeben.

Auch in Heidelberg sind sehr viele Menschen darauf angewiesen, bei der TAFEL günstig einkaufen zu können. Für diese Activity haben alle Heidelberger Lions Clubs zusammengearbeitet. Gemeinsam haben wir 10.000 € für die Beschaffung eines neuen Transportfahrzeugs für die „Tafel Heidelberg Süd“ aufgebracht.

Lange bevor „Barriere-Freiheit“ ein allgemein beachtetes Thema war hat unser Club 1980 den ersten Heidelberger Stadtplan für Blinde entwickeln lassen.

Der Erfolg der mobilen Altenpflege hat dazu geführt, dass immer mehr Bewohner von Alten- und Pflegeheimen nur noch bedingt ansprechbar sind – ein auch für das Pflegepersonal schwer erträglicher Zustand.

Kann Musiktherapie diese Menschen noch erreichen und ihnen zusätzliche Lebensqualität geben? Im Rahmen unserer Langzeitactivity Pflegeheimat St. Hedwig haben wir in Zusammenarbeit mit der SRH ein Pilotprojekt organisiert. Über einen Zeitraum von 18 Monaten wurden ausgewählte Heimbewohner von ausgebildeten Musiktherapeuten betreut. Die Therapie wirkte sich positiv aus und war in der Lage, Spannungen und Aggressionen abzubauen. Das war nicht nur die Feststellung des Pflegepersonals sondern zeigte sich auch in der wissenschaftlichen Evaluierung durch ein Team der Universität Heidelberg.  Auf Grund des nachweislichen Erfolges wird die Musiktherapie im Anschluss an das Pilotprojekt von St. Hedwig als besondere Leistung angeboten.

Buchprojekte

Die schönsten Seiten der Stadt Heidelberg

Der Lions Club Heidelberg ist als einer ältesten Serviceclubs Deutschlands und Heidelbergs eng mit der neueren Stadtgeschichte verknüpft. Die Buchprojekte des Clubs dokumentieren diese enge Verbundenheit.

2018-04-04T10:16:45+00:00

„Heidelberg, die Stadt in der wir leben.“
In Heidelberg zu leben ist ein Privileg und verpflichtet. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Heidelberg, das wir lieben, aus den unterschiedlichsten Perspektiven darzustellen. In 42 Beiträgen zeichnen Mitglieder unseres Clubs und befreundete Persönlichkeiten aus Heidelberg ein Bild von ihrer Stadt. Daraus ist in Zusammenarbeit mit dem Waldkirch-Verlag ein Buch entstanden. Es ist im Handel erhältlich oder kann über den Club bestellt werden über sekretaer@lionsclub-heidelberg.de